Tagesstruktur
Home
Artikel der RNZ
Links
Kontakt und Termine
Gästebuch
 




Willkommen auf meiner Homepage!

ich freue mich, dass Sie meine neue Internet-Präsenz besuchen. Als Mutter eines autistischen Kindes, möchte ich gerne anderen Eltern auch online mit allen Informationen rund um versorgen. Ich werde versuchen  Sie an dieser Stelle stets besonders aktuell auf dem Laufenden zu halten. Leider kenne ich mich noch sehr wenig mit einer Homepagegestaltung aus, aber als Mutter eines autistischen Sohnes, lernt man Dinge, an die man nie geglaubt hat, dass man sie je brauchen würde nur um einige zu nennen: Rechtliches, um die Möglichkeiten, die seinem Kind zu steht auch zu kennen, Biomedizinisches, weil diese Behandlung uns sehr viel weiter gebracht hat, Englisch (zwar ist mein Mann Amerikaner), aber nie hätte ich gedacht,dass Fachenglisch wichtig ist für meinen Sohn. Denn ohne die Englischen Studien, hätte ich einiges wahrscheinlich anders gemacht und das wäre nicht das Richtige gewesen.

Das Foto zeigt meinen 15 Jährigen Sohn.

Zur Zeit befindet sich meine Website noch im Aufbau.Ich werde mich bemühen, Ihnen so schnell wie möglich das gesamte Spektrum zu präsentieren. Aktuell können Sie sich schon einmal über informieren. Der Schwerpunkt meiner Präsenz wird auch auf [Stoffwechsel und Immunologie] liegen. Dieser Bereich wird sicher von großem Interesse für Sie sein. Schauen Sie doch einfach demnächst noch einmal vorbei!

In der Zwischenzeit erreichen Sie mich wie immer telefonisch unter [06221762674] . Natürlich freue ich mich auch über eine E-Mail von Ihnen, die Sie an diese Adresse senden können: [SMelugin@t-online.de].

 Hier sind ein paar Informationen, der Selbsthilfegruppe, mit der ich zusammenarbeite. Da ich einiges an Informationen ins Internet setzen möchte, die meine persönliche Meinung wieder gibt, werde ich diese Seite privat und nicht als Verein betreiben.

Wenn Sie unser Selbsthilfegruppe noch gar nicht kennen, und erst im Internet von uns erfahren haben: Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche und Fragen wissen, gerne beraten wir Sie ausführlich.

Unsere Selbsthilfegruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Familien autistischer Kinder über Behandlungsmethoden für Autismus zu informieren. Wir beraten mittlerweile Eltern aus der ganzen Bundesrepublik und dem Deutschsprachigem Ausland. In Kooperation mit dem Bundesverband haben wir eine Stoffwechsel AG ins Leben gerufen und hoffen auf gute Zusammenarbeit. Auch planen wir eine Zusammenarbeit mit der deutschen Schweiz und Österreich, das ist leider nur über das Internet möglich, da wir zu weit auseinander wohnen.

 Wir betreiben eine Homepage (www.autismus-rhein-neckar.de) als Informationsforum, sind jederzeit telephonisch für Rat suchende Eltern ansprechbar , veranstalten einen regelmäßigen Elternstammtisch und seit einiger Zeit veranstalten wir auch regelmäßig in der Stadtbücherei Eppelheim Vorträge für Eltern (z.B. sprach Frau Dr. Esser, Kinderärztin aus Herzogenrath, über den Einfluss von Fettsäuren auf den Hirnstoffwechsel und die Auswirkungen bei Autismus und ADS, oder Frau Wegenke gab eine kurze Einführung in Gestützte Kommunikation/FC). Wir halten engen Kontakt zu Fachleuten in USA, GB und Norwegen zum Thema Biomedizin bei Autismus und geben die neuesten Informationen an Eltern weiter. Zusammen mit dem Regionalverband Nördl. Baden-Württemberg haben wir einen 2 tägigen Workshop über ABA (Applied Behavioural Analysis) für unsere Mitglieder angeboten.

Im letzten Jahr haben wir eine größere Tagung zum Thema Biomedizin veranstaltet, zu der wir Referenten aus USA und Norwegen eingeladen hatten. Sie konnten uns Wissen vermitteln, zu dem wir über die hiesigen Fachleute leider keinen Zugang bekommen. Wir haben inzwischen Rückmeldung von vielen Familien erhalten, dass es ihren Kindern ungleich viel besser geht.

2005 haben wir eine 3 Tägige Tagung durchgeführt, Communicare, eine FC Tagung mit Referenten aus dem In und Ausland. Der Tagungsbericht ist von der Buchhandlung beziehbar.Es war am 19.06.1997, als ich meinen Autistischen Sohn in das Zentralinstitut in Mannheim brachte um heraus zu finden, welche Schule für ihn die Richtige sei. Da es für Autismus Keine geeignete Schule gibt, wollten die Ärzte von dort mich überzeugen, dass der einzige richtige Weg eine Heimunterbringung in Köln wäre, denn Köln ist ein Heim speziell für Autismus. Erstens dachten ich und mein Mann nicht daran unser Kind aus unserer Familie in ein steriles Heim zu geben und dann auch noch so weit weg, wo man überhaupt keine Kontrolle mehr hat. Wir wurden zu Gesprächen mehrmals gebeten, die uns davon überzeugen sollten, dass das das Beste für unser Kind wäre.

Man sagte mir mehrmals die Schule für Geistigbehinderte würde meinen Sohn unterfordern. Aber in einer Regelschule wäre er wiederum nicht tragbar. Man drohte mir damit, dass man ihn als nicht beschulbar einstuft und da er dann den ganzen Tag zu Hause wäre, würde ich einsehen, dass Köln die richtige Entscheidung ist.

Da aber bis dahin immer nur die Schule im Krankenhaus ausprobiert wurde und ich darum bat, dass Daniel eine Regelschulklasse besuchen solle und nicht nur die Klasse mit anderen auffälligen Kindern, wo er die Verhalten der anderen sieht und nachahmt. Das wurde auch getan. Völlig aufgeregt bekam ich eine Rückmeldung: Sie konnten es selbst nicht glauben, denn in der Regelgrundschule klappte es. Also würde nun der normalen Regelbeschulung nichts mehr im Wege stehen.

So hatten wir einen Termin und ich wollte Daniel in die zweite Klasse einschulen, das wäre alters entsprechend. Doch Fachkräfte setzten ihren Willen durch und er wurde in die dritte Klasse eingeschult, wegen angeblicher kognitiver Unterforderung.

In der vierten Klasse wurde dann entschieden diese noch mal zu wiederholen, da die Klassenkameraden reifer waren. In der altersgerechten Klasse, war das Verhalten von Daniel viel besser, er hatte auch viel Spaß mit seinen Kameraden, besonders in Sport und im Landheim.

Ich finde es schon sehr toll, dass mein Sohn nun mit FC schon in die neunte Klasse geht. Doch muss man auch daran denken, dass nicht nur die kognitive Förderung im Vordergrund steht. Mein Sohn nutzt den Computer größtenteils nur für Schul und Hausaufgaben, das finde ich Schade, aber da er alle Hausaufgaben muss, sitzen wir 2-3 Stunden an ihnen. Da hat er keine Lust mehr FC auch zur Kommunikation zu nutzen, für die FC eigentlich gedacht ist.

Da man solange an den Nachmittagen an Hausaufgaben sitzt, fehlt leider auch oft die Zeit und die Energie um auch Lebenspraktisches und Soziales zu üben. Da Autismus eine starke Beeinträchtigung ist, finde ich es sehr wichtig diese Dinge zu üben, so oft wie man kann. Leider fiel mir es schwer alles unter einen Hut zu bringen.

Als ich letztes Jahr von ABA hörte, dachte ich, das würde Daniel etwas bringen, aber mir war es nicht möglich dies für mein Kind in die Wege zu leiden, weil leider wirklich nur die Schule im Vordergrund steht und wir einfach keine Zeit dafür haben.

Nun haben wir uns dazu entschieden, Daniel Ende der neunten Klasse aus der Realschule zu nehmen und ihn in die Geistigbehinderte Schule einzuschulen. Dort sollen Praktika durchgeführt werden. Denn nun mit fünfzehn macht man sich Gedanken: Was passiert nach der Schule? Wo soll er arbeiten, wenn er bis jetzt nur in der Schule war. Er braucht länger um einzelne Arbeitsschritte zu erlernen.

Hier werde ich weiter informieren, sobald ich mehr darüber weiß. Ich bin der Meinung, dass wir erreichen müssen, dass jedes Autistische Kind die Unterstützung erhält, die es braucht. Aber wir müssen anfangen daran zu denken, dass man einen Weg findet, der kognitiv  sozial und lebenspraktisch fördert.



Kurz am Rande: In Amerika geht ein Autistisches Kind in eine Regelschule und es steht ihm ein Aid zur Verfügung. Im Schuldistrikt sind verschiedene Therapeuten eingestellt, die auf verschiedenen Schulen, Kinder zur Therapie haben. Mein Sohn hatte damals in seiner Schule Ergotherapie, Sprachtherapie und  ein Psychologe zur Verfügung. Die Eltern, Lehrer, Therapeuten und Aid schrieben einen individuellen Lern Programm(IEP). Alle waren gleichermaßen beteiligt, beim Zusammenstellen und beim Durchführen.

 

 

Daniel arbeit mit seinen autistische Freunde bei SeLMA. Er macht vor allem in der Lebenspraxis sehr tolle Fortschritte. Er wird selbständiger.

Als wir dies 2009 begonnen haben, hatte ich Angst, dass er die Tics der anderen an nimmt, das ist überhaupt nicht der Fall. Alle bei SeLMA kamen mit ihren Tics und haben keine weitern dazu gelernt. Was besonders interessant ist, sie lernen besser in der Gruppe ihre Handlungskompetenz zu erweitern. 

Informieren Sie sich unter: www.autismus-rhein-neckar.de






 
Top